Wien ist Vorreiterin im Kampf gegen Arbeitslosigkeit

Lehrling

Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, ebenfalls aktiv zu werden: Mit einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes, einer ernsthaften Diskussion über Arbeitszeitverkürzung und Hilfe, die auch unbürokratisch bei den Menschen ankommt!

Die Corona-Krise hat neben den gesundheitlichen auch schwerwiegende wirtschaftliche Folgen gehabt. 890.000 Menschen in Österreich haben ihre Jobs verloren oder sind in Kurzarbeit. Während die türkis-grüne Bundesregierung tatenlos zusieht, nehmen wir in Wien den Kampf gegen die Corona-bedingte Arbeitslosigkeit ernst. „In Zeiten wie diesen muss mehr denn je eine aktive Arbeitsmarktpolitik betrieben werden, um die Menschen so schnell wie möglich wieder in Beschäftigung zu bringen. Wien hat hier entscheidende Impulse gesetzt und diese erwarte ich mir auch von der türkis-grünen Bundesregierung, die bisher leider ein ausreichendes Engagement vermissen lässt“, betont SPÖ-Wien Landesparteisekretärin Barbara Novak.

Während die Maßnahmen der Bundesregierung mangelhaft, wenn überhaupt vorhanden sind, haben wir in Wien zum Beispiel mit der Joboffensive 50plus eine effektive Maßnahme durchgesetzt, um älteren Arbeitslosen wieder Perspektiven zu geben. Gleichzeitig setzen wir mit der Lehrlingsgarantie klare Akzente bei jungen Menschen. Denn für diese zeichnen sich ebenfalls massive Auswirkungen ab, weswegen die Österreichische Gewerkschaftsjugend sogar vor einer „lost generation“ warnt. Dazu kommen gezielte Förderungen für EPUs, KMUs, aber auch Kulturschaffende. Besonders hervorzuheben ist hier etwa der erfolgreiche Gastro-Gutschein, der einen wichtigen Impuls bei der Sicherung von Arbeitsplätzen in einer Branche, die unter der Corona-Krise besonders gelitten hat, darstellt. Als SPÖ Wien fordern wir die Bundesregierung dringend dazu auf, ebenfalls aktiv zu werden: Mit einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes, einer ernsthaften Diskussion über Arbeitszeitverkürzung und Hilfe, die auch unbürokratisch bei den Menschen ankommt!