120 Millionen Euro im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit!

Bild: PID / Christian Jobst

Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt sind nach wie vor massiv von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Die Arbeitslosigkeit ist von April 2020 bis März 2021 wieder langsam zurückgegangen, liegt aber immer noch mit knapp 25.000 Menschen über dem Stand vor der Pandemie. Dieser Entwicklung steuert die Stadt Wien entgegen.

Das erfolgreiche waff-Programm „Jobs PLUS Ausbildung“ wird ausgebaut und durch ein revolutionierendes Stipendienmodell, das „Wiener Ausbildungsgeld“ erweitert. Damit werden arbeitssuchenden Menschen, die finanziell nicht so gut dastehen, längere Ausbildungen zur Pflegeassistenz oder für das Diplom für Gesundheits- und Krankenpflege, leistbar gemacht. Denn durch die Pandemie aber auch durch die demographische Entwicklung in unserer Stadt ist die Nachfrage nach Fachkräften im Gesundheits-und Pflegebereich gestiegen. 9.100 Pflegekräfte werden bis 2030 benötigt werden, um die versprochene Pflegegarantie umzusetzen. „Mit einer gemeinsam mit dem waff entwickelten Ausbildungsinitiative geben wir Arbeitssuchenden eine reale Chance durch Umschulungen wieder in Beschäftigung zu kommen“, erläutert Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.

Wien kämpft mit aller Kraft gegen die Krise! Denn in Wien kämpfen wir um jeden Arbeitsplatz und um jeden Wiener Betrieb. „Nur wenn wir bewusst Geld in die Hand nehmen, können wir Arbeitsplätze sichern und die Konjunktur beleben. Deswegen investieren wir 120 Millionen Euro in im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit für das Jahr 2021″, kündigt Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke an. Neben dem Wiener Ausbildungsgeld für Gesundheits- und Pflegeberufe fließt das Geld etwa in Weiterbildungsmaßnahmen für Ein-Personen-Unternehmer*innen, in die überbetriebliche Lehrausbildung, die Aufstockung der Joboffensive 50plus, mit der ältere Langzeitarbeitslose wieder echte Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen und zusätzlich 87 Millionen für den waff. So geht aktive Arbeitsmarktpolitik!